Mai 01

Endlich ist es geschafft, seit Samstag liegt der Rollrasen (teilweise) ums Haus.

Aber der Reihe nach: Letzte Woche waren wir wieder bei der Baumschule unseres Vertrauens uns haben vom Dritten Verkäufer die gefühlte fünfte Planung für die Hecke bekommen. Da wir aber keine Lust auf noch mehr Varianten hatten, haben wir Nägel mit Köpfen gemacht und die Pflanzen gekauft, jetzt haben Blasenspiere, Hartriegel, portugiesischer Lorbeer, Forsythie, Jasmin und noch einiges anderes ihren Weg zu uns nach Hause gefunden. Dann noch eine Johannisbeere dazu und dann nix wie rein ins Beet, aber das Wetter war zu schlecht, sodass wir das erst am Mittwoch gemacht haben, genau rechtzeitig, bevor am Donnerstag der Landschaftsgärtner die Feinplanie durchgeführt hat. Damit hatten wir eigentlich nicht mehr gerechnet, aber solche Überraschungen sind doch eigentlich gern gesehen. Und da die Hecke gepflanzt war, hat es auch zeitlich gepasst.

Dann wurden noch alle Helfer reaktiviert, denen wir bereits abgesagt hatten, aber am Samstagmorgen haben dann genügend fleißige Hände den Weg zu uns gefunden. Insgesamt kamen neun Paletten Rollrasen für unsere Nachbarn und für uns. Der Landschaftsgärtner hat uns kurz erklärt, wie der Rasen verlegt wird, nachdem beim Nachbarn noch die Sensorleitungen für den Mähroboter gelegt wurden. Dann bekam ich noch eine Einführung in den Radlader, damit wir es mit den Paletten leichter hatten. Leider hab ich kein Foto davon, das wirklich wichtige haben wir mal wieder nicht festgehalten…

Dank der vielen fleißigen Hände waren wir um elf Uhr mit dem Verlegen fertig und konnten zum Grillen und Gießen übergehen. So gefällt das! Am Nachmittag haben wir noch versucht, eine Stromleitung in die Zisterne zu legen, das hat nicht wirklich funktioniert und nach zwei Stunden haben wir diesen Versuch aufgegeben.

Heute habe ich von unserem neuen Nachbarn, der Schornsteinfeger ist, Werkzeug ausgeliehen bekommen und mit den Tools konnte ich ohne Probleme das Kabel durchziehen. Hervorragend! Die Pumpe war schnell angeschlossen und seitdem wird der Rasen von unseren 5.000 Litern aus der Zisterne mit Regenwasser gegossen.

Jetzt muss der Rasen anwachsen, nächste Woche ist geplant, dass wir das erste Mal mähen, aber vorher schaue ich mir die Klingen von unserem Rasenmäher an, ob die noch scharf genug sind.

An dieser Stelle aber vor allem noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, ihr ward klasse!

Apr 04

Nachdem der letzte Eintrag von der Winterpause des GaLa-Bauers handelt, wird es Zeit für ein kleines Update. Natürlich hat der Frühling Südbaden erreicht und auch der Landschaftsgärtner hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Mittlerweile ist er auch fast fertig, es fehlt nur noch der Rasen und ein Zaun. Beim Rasen werden wir uns für Rollrasen entscheiden. Allerdings hat es wohl der hiesige Rollrasenlandwirt (gibt es den Beruf überhaupt?) etwas zu gut mit dem Dünger gemeint, deshalb wollen wir noch etwas warten, bis der Rasen im satten Grün auf dem Feld liegt und dann mit geballtem Manpower-Einsatz den Rasen verlegen. Tipps und Werkzeug gibt es hoffentlich vom Landschaftsbauer, wenn er nicht gerade selber irgendwo Rasen verlegen muss.

Den Zaun zu den Nachbarn auf der anderen Seite haben wir noch etwas nach hinten verschoben. Bei den Nachbarn wird noch einmal der Tiefbauer anrücken müssen um die Versorgungsleitungen und Regenfallrohre anschließen zu können. Warum das erst jetzt und nicht gleich im Sommer bei den Arbeiten an der Bodenplatte passiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis, ich denke mir nur meinen Teil dazu :-) Aber allzulange wollen wir auch nicht mehr warten, damit der Garten endlich fix und fertig ist.

Jetzt muss ich mich mal um die Stromversorgung der Zisterne kümmern, damit die Pumpe angeschlossen werden kann und den Garten mit dem gesammelten Nass versorgen kann. Bevor der Rollrasen kommt, sollte das passiert sein, damit wir beim Wässern nicht auf den Außenwasserhahn zurückgreifen müssen. Und neuer Rasen brauch ja einiges an Wasser.

Die Bruchsteinmauer im hinteren Teil hat auch schon die ersten Bepflanzungen erfahren dürfen. auch wenn einer Hortensie und etwas Lavendel noch nicht viel passiert ist. Diesen Sommer wollen wir noch auf einen Sichtschutz verzichten und stattdessen schauen, was für Sträucher und Gehölze uns gefallen, um die Seite blickdicht zu gestalten. Am Eingangspodest stehen auch zwei Blumenkübel bereit und sind bepflanzt worden. Vor allem die “Chilenische Araukarie (Andentanne)” hat es uns im Gartencenter angetan, leider war sie dort zu teuer, aber der Baumarkt hatte die Pflanze auch, wenn auch etwas kleiner. Wachsen kann sie ja alleine, nur eben nicht sehr schnell…

Vor unserem Mülleimerstellplatz habe ich die Erde einmal umgestochen und festgestellt, dass es doch netter ist, wenn das ein Bagger oder eine Motorfräse macht. Da beides nicht greifbar war, habe ich mich ausgetobt. Aber wenn die Feinplanie im Garten gemacht wird, soll auch vorne noch einmal durchgefräst und geglättet werden. Dann kommt noch etwas Blumenerde dazu und an die Gitter zwischen den Granitstelen soll Kapuzinerkresse gesät werden. Aus der restlichen Fläche soll eine große Blumenwiese werde, zu mehr haben wir erstmal keine Lust und Zeit. Also müssen noch Blumensamen besorgt werden, die Mischung “Mössinger Sommer” hat uns immer ganz gut gefallen, die wird auch bei uns im Ort an den Ortseingängen ausgesät. Nächstes Jahr können wir uns ja dann Gedanken machen, ob ein Steinbeet, feiner Rindenmulch, Rasen, Beton oder sonstwas dorthin kommen wird. Mal schauen.

Nächstes Update gibt es dann mit hoffentlich grünem Rasen!

Feb 07

Damit war ja zu rechnen… Der Winter hält auch unseren GaLaBauern in Schach, im Moment kann nicht weiter gearbeitet werden. Aber mittlerweile ist auch einiges geschafft worden: Die Mauer ist fertig, die Terrasse auch, das Podest am Eingang und die Lichthöfe vor den Kellerfenstern. Bisher sind wir mit den Arbeiten auch zufrieden und die Wahl mit dem GaLaBauer scheint auch gut gewesen zu sein.

Und dass der nun auch wieder mehr Zeit für sein Büro hat, haben wir auch schon feststellen können, die erste Abschlagsrechnung lag im Briefkasten…

Jan 15

Nachdem die erste Woche zu Ende ist und einige Tonnen Material ihren Bestimmungsort erreicht haben, können endlich Bilder online gestellt werden, die mehr als halbfertige Bruchsteinaufeinanderstapelungen zeigt. Die Mauer hinten ist fertiggestellt und sieht – wie wir finden – sehr gut aus. Eigentlich hatten wir vorgehabt, dass die Mauer mit rechten Winkeln gebaut wird, aber nachdem wir die Markierungen auf dem Boden gesehen haben, wurde spontan auf eine Welle umentschieden. Das lockert dann doch etwas auf…

Was uns weniger auflockert, ist die Tatsache, dass das Fundament vom Lärmschutzwall nicht nur 75cm sondern nun doch 1m auf unser Grundstück ragt. Neues von der Behördenfront gibt es noch nicht, mal abwarten, was sich tut…

Jan 11

Jetzt geht es richtig zur Sache! Mittlerweile sind einige Tonnen Material geliefert und schon wieder verbaut worden. Die Terrasse ist aufgefüllt worden und mit den Granitsteinen eingefasst worden. Im hinteren Teil wurde für die Mauer der Fundamentgraben gezogen und mit Splitt aufgefüllt. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Betonsockel unten noch einmal um 25cm breiter wird… Aber hatte ich das nicht kürzlich schon geschrieben? Ich weiß es nicht mehr :-)

Heute wurde mit der Bruchsteinmauer begonnen, nachdem gestern bereits die Steine und der Schotter dafür geliefert wurden. Im ersten Moment haben wir einen kleinen Schrecken bekommen, weil die Steine doch deutlich größer waren, als von uns gedacht. Aber nachdem die ersten Steine liegen muss ich sagen, dass ich damit wahrscheinlich doch gut leben kann (und was bleibt mir jetzt auch noch anderes übrig?).

Jan 09

Endlich! Lange genug mussten wir warten, aber seit heute tut sich wieder etwas auf unserer Baustelle. Am Samstag wollten wir eigentlich noch kurz beim Landschaftsgärtner anrufen und nachfragen, ob es beim heutigen Baubeginn bleibt, aber dann kam unverhofft ein Auto mit Anhänger und einem Minibagger auf der Ladefläche.

Seit heute morgen geht es also los: Mittlerweile sind die Fundamente für die Mauer am Lärmschutzwall ausgebaggert und die Terrasse ist aufgefüllt worden. Morgen sollen die Bruchsteine für die Mauer und die Lichtschächte geliefert werden. Ich bin gespannt, wie es aussehen wird!

Übrigens haben wir heute erfahren, dass das Betonfundament 5 bzw. 13 cm höher als die Kellerrohdecke ist. Aber von dem Erschließungsbüro haben wir noch nichts gehört… Hoffentlich ändert sich das bald, sonst müssen wir wohl mal mit anderer Unterstützung auffahren.

Dez 23

Und wieder einmal ist Weihnachten… Leider bisher ohne das erhoffte “Geschenk” dass der Garten fertig ist. Am 09.01.2012 soll es losgehen, jetzt hoffen wir, dass dieser Termin klappt und dass das Wetter mitmacht. Bis dahin: Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Nov 27

Das fällt einem Bauherrn am aller schwersten. Uns auch! Aber unser Gartenbauer hat krankheitsbedingte Ausfälle und kommt mit dem Arbeiten nicht nach. Deshalb wird unser Gartenbaubeginn auf die KW49 verschoben. Hoffentlich sind dann alle gesund und munter und das Wetter spielt mit, damit bis Weihnachten alles fertig wird…

Und an anderer Stelle müssen wir auch noch warten, denn zum Betonfundament gibt es auch noch keine Neuigkeiten.

Nov 13

Herzlich willkommen zum zweiten Eintrag in diesem Jahr… Zugegeben, eigentlich wollten wir fleißiger sein, was das Schreiben im Blog betrifft. Aber so richtige riesige Änderungen haben sich bei uns nicht getan.

Neben uns ist man bereits eingezogen und auf der anderen Seite wird gebaut. Bald bestehen also berechtigte Hoffnungen, dass man die Fenster mal wieder von außen putzen könnte. Sägestaub von Gasbetonsteinen ist nicht unbedingt das netteste, was man sich auf der Fensterscheibe wünschen kann.

Draußen geht es bei uns auch wieder weiter, nach vielen Überlegungen, wie der Garten gestaltet werden könnte, noch mehr Preisrecherchen, die einen wieder auf den Boden der Realität zurückholten, GaLa-Bauern, die am liebsten eine Feng-Shui-Oase aus unserem Garten machen würden auf der einen Seite und den “Nichts-Riskieren-Betonieren”-Helden auf der anderen Seite, soll es nächste Woche losgehen… Es wird hier berichtet werden!

Eine Überraschung der besonderen Art habe ich gefunden, als ich die Asche der Pellet-Heizung im Garten entsorgen wollte. Ein kleines Loch im hinteren Teil des Gartens sollte dafür ausgehoben werden, aber nach wenigen Minuten ist die Schaufel auf Beton gestoßen. Da, wo eigentlich nichts sein sollte. Ein bisschen drumherum gebuddelt und dann festgestellt, dass der Lärmschutzwall ein ordentliches Fundament bekommen hat, ca. 80 Zentimeter  breit auf unserem Grundstück, ohne Grundlast oder Sonstigem. Jetzt muss geklärt werden, ob wir das so hinnehmen müssen, was wir eigentlich nicht einsehen, oder ob uns ein Schadensersatz zusteht und in welcher Höhe. Ein erster Vor-Ort-Termin mit dem Bürgermeister hat schon stattgefunden, jetzt müssen wir mal weiterschauen, wie es weitergeht…

 

Jun 21

Also gut, das Versprechen vom letzten Post habe ich nicht eingehalten. Mea culpa.

Vieles ist seit dem letzten Eintrag geschehen, und manches haben wir noch immer nicht auf die Reihe bekommen… Das erste Jahr im Eigenheim haben wir gut überstanden und die Entscheidung zu bauen haben wir auch noch nicht bereut. Sicher gibt es die eine oder andere Kleinigkeit, die wir jetzt anders machen würden, zum Beispiel würden wir im Wohnzimmer die Fernsehdose doch an eine andere Stelle platzieren, aber dafür ist es jetzt wohl zu spät. Manche Kleinigkeiten haben wir auch noch nicht auf die Reihe bekommen, aber die Baustellenfassungen im Wohnzimmer sehen auch schick aus.

Ein großes Projekt, dass mir doch immer wieder schwer im Magen lag, hat heute endlich seinen Gang in die richtige Richtung begonnen. Hinter unserem Haus hatte unser Tiefbauer den Mutterboden schön ordentlich aufgeschichtet und zu einem Haufen gigantischen Ausmaßes aufgetürmt. Schätzungsweise 50-70 Kubikmeter Humus lagen da rum und warteten, sinnvoll verwendet zu werden. Da wir aber noch nicht so recht wussten (und immer noch nicht recht wissen), wie unser Garten nun ganz genau aussehen soll und wo wir noch Erde brauchen, haben wir das immer auf die lange Bank geschoben. Jetzt sind wir aber in Zugzwang geraten, da das zweite Nachbargrundstück kurz vor der Bebauung steht. Also wurde mal umgehört. wer denn den tollen “Hochleistungsboden” haben will. So richtig ist nur keiner darauf angesprungen, Landschaftsgärtner hatten noch genügend eigenen Boden, da bringen die Neubaugebiete den Markt ziemlich durcheinander, die Bauern ihre Äcker schon bestellt und überhaupt: Zu schade sei der Boden für die Deponie aber brauchen tut ihn auch keiner.

Zwei Anzeigen im lokalen Anzeigenblatt brachten geringfügige Besserungen, mal wurden einige Schubkarren gebraucht, mal ein Anhängerchen voll. Dann kam Leben in die Sache, weil zwei Leute jeweils die Hälfte des Haufens gebrauchen könnten. Super, sind wir ihn los. Aber leider haben sich die einen genauso verschätzt, wie wir es tun würden und der andere hat sich garnicht mehr gemeldet.

Gestern klingelte ein Nachbar und hatte einen Landschaftsgärtner dabei, der nach Rücksprache mit seinen Chef die Abnahme des ganzen Berges in Aussicht stellte. Kurze Zeit später klingelte es nochmal und ein anderer Landschaftsgärtner meinte, er würde morgen gerne etwas vom Boden haben. Super, erst keiner, dann alle :-)

Auf jeden Fall wurde jetzt endlich mal damit begonnen, den Haufen zu verwenden und wir sehen endlich, wie viel Platz wir auf unserem Grundstück noch haben werden. Schön ist es und schon spuken wieder Gedanken im Kopf, wie der neue Garten wohl zu gestalten sein könnte…

Jetzt hoffen wir, dass bis zum Wochenende der Rest vom Haufen entfernt ist. Wir werden weiter berichten… So innerhalb der nächsten Wochen und Monate ;-)