März 04
Heute haben die Arbeiten an der Fußbodenheizung begonnen. Als ich um halb zwei auf der Baustelle ankam, waren zwei Handwerker bereits kräftig mit den Arbeiten beschäftigt. Die Dämmung wurde auf dem Boden ausgelegt, Rohrleitungen wurden ausgeschnitten und die Hohlräume mit einer Ausgleichschüttung geschlossen. Darüber kam eine Trittschalldämmung und eine Folie. Dann wurden Trägerplatten aufgelegt und die Leitungen für die Fußbodenheizung verlegt. Ich habe in der Zwischenzeit im Hausanschlussraum die Leitungen aufgewickelt, die noch auf dem Boden hingen. Um zwei Uhr bin ich zum Bäcker gefahren, um Kaffee zu holen. Dort erhielt ich einen Anruf vom Pelletlieferanten, der unsere Straße im Navigationsgerät nicht gefunden hat. Nach einigem Hin und Her und einem zweiten Anruf hat er die Baustelle dann doch gefunden und konnte 2,9 Tonnen Holzpellets in den Keller pusten. Da das Gerüst auf dem Lichtschacht vom Heizungskeller steht, musste eine etwas längere Leitung durch den Keller gelegt werden. Das hat aber ohne große Probleme geklappt. Dann wurden die Pellets eingeblasen und im Keller hat es wunderbar nach Nadelholz gerochen. Bin mal gespannt, wie lange die Pellets reichen werden.
Als ich draußen beim Silofahrzeug stand, kam unser Bauleiter auf die Baustelle, um nach dem rechten zu sehen. Mit ihm habe ich auch noch ein paar Worte gewechselt. Wir bekommen demnächst noch ein Angebot für den Sockelputz, der bisher noch Bauherrenleistung ist und er kümmert sich um die Regenfallrohre, die nicht angeschlossen werden können, da die Regenwasserleitungen etwas falsch sitzen. Das lässt sich aber leicht vom Tiefbauer beheben. Hoffentlich…
März 03
Nachdem sich unser Aufbauteam zur nächsten Baustelle verabschiedet hat, wurde es höchste Zeit, einen Teil der Eigenleistungen zu erbringen. Mittlerweile waren auch endlich die notwendigen Kabel und Werkzeuge geliefert, sodass wir endlich loslegen konnten. In die Leerrohre sollten jeweils zwei CAT7-Leitungen und eine Antennenleitung eingezogen werden. Die Rohre waren dazu mit M32 auch breit genug gewesen. Zugdrähte lagen auch bereit. aber da die Wände schon geschlossen waren, hatten wir doch noch genug Probleme mit dem Durchziehen der Kabel. Glücklicherweise haben wir gleich noch eine Durchzugsspirale aus Metall mitbestellt, die oft genug zum Einsatz gekommen ist. Leider hat doch nicht alles so geklappt, wie wir uns das gewünscht und erhofft hatten. Im Dachgeschoss sind nun „nur“ eine Antennenleitung und ein Netzwerkkabel vorhanden. Die ganze Aktion lief gestern doch unter einem gewissen Zeitdruck, denn eigentlich dachten wir, dass heute mit dem Verlegen der Fußbodendämmung und Heizung begonnen wird. Deshalb wollten wir unbedingt alles soweit fertig bekommen. Um halb elf sind wir dann auch endlich gegangen und ratet mal, wer heute nicht auf der Baustelle war? Richtig, die Heizungsbauer. Aber in der Planung vom Bauleiter ist auch erst vom Freitag die Rede gewesen…
Morgen kommen die ersten Holzpellets für die Heizung. Bin mal gespannt, wie lange das Silo reichen wird…
Feb. 28
Es ist gut zu wissen, dass man Nachbarn hat, auf die man sich verlassen kann. Heute mittag kam ein Anruf aus der Nr. 1, dass wir doch mal besser auf der Baustelle nach dem Rechten sehen sollten. Unsere Dämmung, die vor dem Haus ausgelagert war, hat sich sturmbedingt auf die Reise durch das Neubaugebiet gemacht. Und das große Werbeschild von Weberhaus hat auch ganz wunderbar als Großsegel funktioniert und sich auf der Straße verteilt. Also sind wir gleich ins Auto gestiegen und auf den Bauplatz gefahren. Dort wollten wir sowieso hin, aber nun hatte das ganze doch etwas an Dringlichkeit gewonnen.
Und ein paar Bilder gibt es jetzt auch noch
Dort angekommen haben wir gleich begonnen, alle Pakete ins Haus zu verfrachten. Zwei Nachbarn haben uns dabei geholfen, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür. Bei einem weiteren Rundgang durchs und ums Haus haben wir die losen Teile einigermaßen windsicher im Inneren oder direkt am Haus auf der Windschattenseite zu verräumen. Im Haus habe ich noch einmal im Keller nach dem Hausanschluss geschaut. Dort war der Kellerraum gestern doch ziemlich nass gewesen. Ich habe den Haupthahn richtig zugedreht und einen Eimer auf den Boden gestellt. Und siehe da, es wird wieder trockener. Da ich morgen nicht auf der Baustelle sein kann, hoffe ich mal, dass die Handwerker den Eimer und das verschlossene Hauptventil richtig interpretieren und ihrerseits ihren Beitrag zur Raumtrocknung und Trockenhaltung leisten werden.
Feb. 27
Die erste und wahrscheinlich, von den äußeren Änderungen her, ereignisreichste Woche ist nun vorbei.
Am Montag wurde das Haus aufgebaut und die eine Hälfte des Daches bereits gedeckt. Die Elektriker hatten bereits den Keller verdrahtet und die Steckdosen und Schalter verbaut.
Am Dienstag haben wir abends bereits das Richtfest gefeiert. Im Keller wurden bereits die ersten Fenster eingesetzt.
Am Mittwoch habe ich endlich die Pumpe für die Hebeanlage und die Bitumenbeschichtung von Glatthaar an das Aufbauteam weitergegeben, das die bereits erwartet hatten.
Am Donnerstag wurde die Sanitärrohinstallation begonnen, außen wurde die Dämmung vervollständigt.
Am Freitag haben die Elektriker den Zähler eingebaut und mit der Elektrik im Haus weitergemacht. Die Rollläden sind zum Großteil angeschlossen worden und fast alle Steckdosen und Schalter sind angeschlossen worden. Außerdem steht im Keller die Heizung aufgebaut.
Es ist also viel passiert. Leider aber noch nicht soviel, wie ich mir gewünscht habe. Im Internet habe ich Kabel für das Netzwerk und Fernsehen bestellt und wollte die eigentlich dieses Wochenende durch die Leerrohre ziehen. Leider hat mich mein Lieferant im Stich gelassen, obwohl die sonst sehr schnell liefern. Am Montag werde ich mal nachfragen, was da los ist. Hoffentlich können die bald liefern, damit ich in der nächsten Woche die Kabel abends unterbringe, solange die Fußbodenheizung noch nicht verlegt wurde.
Feb. 24
Bereits am gestrigen Abend haben wir die Gunst der Stunde und die Anwesenheit verschiedenster Freunde und Verwandte ausgenutzt und ein kleines Richtfest gefeiert.
Besonderer Dank gilt dem Aufrichtmeister, der zum einen überhaupt erst das Richtfest zu diesem frühen Termin zusammen mit seinem Team möglich machte und zum anderen einen tollen und kurzweiligen Richtspruch parat hatte. Das Glas ging auch gleich kaputt, sodass von daher alles klappen müsste. Und weil das Haus auch was aushalten soll und der Weberqualität entsprechen soll, wurde auf das Einschlagen eines Bauherrennagels verzichtet. Bin ich auch nicht böse drüber.
Gefeiert wurde dann im Haus im kleinen und feinem Kreise. Hat Spaß gemacht und vor allem die Lust auf weitere Feiern im Eigenheim geweckt.
Feb. 22
Wow. Dass ein Fertighaus schnell aufgebaut sein soll, haben wir ja bereits von anderen Baublogs und Berichten gehört. Aber man glaubt es erst, wenn man es selbst gesehen hat. Heute morgen um kurz nach 6 Uhr bin ich auf die Baustelle gefahren. Dort war bereits der Kran aufgebaut und der erste von vier Zügen von WeberHaus stand auch bereit. Mein erster Gedanke galt aber zunächst der Straße, die vom Kran vollkommen blockiert war. Und das ohne Straßensperrung 🙂 Ging aber alles gut, keiner hat sich wirklich darüber beschwert und im Nachhinein betrachtet hat sich die schlaflose Nacht deswegen sicherlich nicht gelohnt.
Zunächst gab es noch einige Probleme mit dem Kran. Das war ein nagelneues Fahrzeug und der Fahrer, der eigentlich damit fahren sollte und entsprechend eingewiesen war, saß nicht in der Führerkabine. Dafür ein Anderer, der sich irgendwann vom Aufbauteam was anhören durfte. Das Problem war, dass der Kran sich nur sehr langsam bewegte. Nach einem Telefonat mit jemanden, der sich mit sowas auskennt, war der Kran deutlich beschleunigt unterwegs. Aber insgesamt hat die ganze Aktion doch einiges an Zeit gekostet, sodass erst gegen sieben Uhr (da stand der zweite LKW bereits im Neubaugebiet) die erste Wand gestellt werden konnte. Bevor die Wand jedoch stand, wurde statt dem Basler Morgestraich eine Gottenheimer Variante durchgeführt: Der Kran hat wie wild zu hupen begonnen, weil wohl die Last am Ausleger in den Grenzbereich ging. Hat aber trotzdem wunderbar geklappt.
Zwischendurch wurde unsere Baustelle mehr zur Schaustelle, weil einige neue Nachbarn, Freunde und Verwandte vorbeischauten, um sich über die Fortschritte zu informieren. Gegen 15 Uhr wurde dann das Dach geschlossen, bei mittlerweile herrlichstem Vorfrühlingswetter und Temperaturen, die bei etwa 13-15°C lagen. Um 18 Uhr sind wir von der Baustelle abgezogen, die Weberleute haben noch die eine Seite des Daches gedeckt.
Dann steht dem Richtfest morgen abend nichts mehr im Wege (außer jeder Menge Kisten und Paletten mit Material).
Bilder kommen später, ich muss die erst von der Kamera importieren und eine Auswahl treffen. Und ehrlich gesagt, dazu bin ich jetzt zu müde. Deshalb ist der Text auch zum Ende hin etwas knapper ausgefallen. Habt Nachsicht mit mir.
Edit: Bilder sind nun doch noch da, aber noch keine Beschreibungen…
Feb. 04
Das war es also erstmal… Die Tiefbauer haben heute ihre Arbeiten beendet. Kein Wunder, bei dem Tempo, das sie vorgelegt haben. Jetzt sieht das Grundstück schon besser aus. Der Platz für den Carport ist befestigt und zum Haus kommt man nun auch ohne durch den Schlamm zu waten. Sieht schon ganz schick aus. Außerdem haben die Glatthaare ihre Stützen aus dem Keller geholt und die vergrößerte Aussparung habe ich auch begutachtet. Die größte Überraschung gab es aber von Weberhaus: Auf der Kellerdecke sind bereits die Wände eingezeichnet und die Winkel zur Befestigung der Wände sind auch schon aufgeschraubt. Dann kann das Haus ja kommen…
Feb. 02
Der zweite Nachtrag für heute

Eben haben wir den fixen Aufbautermin für unser neues Eigenheim erfahren. Am Montag, 22.02.2010 soll der Aufbau stattfinden. Noch drei lange Wochen (ok, Fastnacht verkürzt das ganze etwas) bis es soweit ist. Esst mal alle brav eure Teller leer, damit wir an dem Tag auch schönes Wetter haben werden. Eine Woche vorher sollen wir noch den Montageablaufplan erhalten, aus dem wir dann auch die Innenausbauarbeiten erschließen können. Und den Richtfesttermin können wir so langsam auch ins Auge fassen 😉
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